Veranstaltungsberichte

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Von Wülfrath nach Düssel.

Am 01.10.2013 begab sich eine Gruppe der Senioren-Union Wülfrath auf eine Wanderung nach Düssel.
Ziel war dort die Aprather Mühle.
Die Aprather Mühle war früher eine Bannmühle. Der vorgelagerte Mühlenteich, der von einem Nebengewässer der Düssel, gespeist wird, ist als Naturschutzgebiet mit 8,9 Hektar ausgewiesen.
Die Mühle, die zum Schloss Aprath gehörte, wurde durch Herzog Wilhelm III. von Berg 1504 zur Bannmühle erklärt. Die Bauern mussten hier ihr Getreide mahlen lassen und waren hier „gebannt". Im 19. Jahrhundert brannte das Gebäude ab und wurde später wieder aufgebaut. Erhebliche Zerstörungen gab es im Zweiten Weltkrieg.

Der derzeitige Besitzer ließ das Gebäude restaurieren.

Der Pächter des Restaurants „Aprather Mühle" hat der Gruppe das innere der Mühle gezeigt und dazu einige Erläuterungen abgegeben.

Das war sehr interessant.

Im Anschluss daran konnte die Gruppe noch ein gemeinsames Kaffeetrinken auf der sonnengefluteten Terrasse des Restaurants genießen, bevor es wieder gen Wülfrath ging.

Es war eine gelungene Veranstaltung, so lautete einstimmig die Meinung aller Teilnehmer.

Senioren-Union fordert mehr Sicherheit

Um die ständigen Irritationen von Fußgängern und Autofahrern auf der Strasse zwischen Vorplatz Sparkasse und Eingang Angermarkt sowie den damit verbundenen häufig gefährlichen Situationen zu beenden, fordert die Senioren-Union dort einen Fußgängerüberweg (Zebrastreifen).
Die Senioren-Union startet deshalb auch eine Unterschriftenaktion zur Unterstützung dieses Vorhabens durch die Mitbürgerinnen und Mitbürger in Wülfrath.
Wer dies mit seiner Unterschrift unterstützen möchte, kann das am Freitag, dem  01. April von  17.00 bis 18:00 Uhr am Stand der Senioren-Union vor dem Angermarkt tun.
Die Senioren-Union hofft auf viel Unterstützung.

16. Juli 2015  Wülfrath Sprechstunde in exklusiver Runde

Bürgermeisterin Claudia Panke im Gespräch mit Mitgliedern der Seniorenunion und deren Vorsitzenden Walter Brühland.
Wülfrath. Bürgermeisterin Claudia Panke war zu Gast bei der Seniorenunion. Viele Fragen blieben offen.Von Valeska von Dolega
Mit der Frage, welche Anreize Frau Bürgermeisterin für junge Generationen schaffen wolle, um Wülfrath weiterhin attraktiv zu gestalten und fit für die Zukunft zu machen, war klar: Die Mitglieder der Seniorenunion (SU) kümmern sich nicht nur um Belange ihrer Altersklasse. Sie wollen sich mit vielen Themen rund ums Geschehen ihrer Stadt aktiv einbringen.
Zu einer exklusiven Sprechstunde hatten Walter Brühland, SU-Vorsitzender, sowie ein Duzend Mitstreiter eingeladen und stellten Claudia Panke nun ihre im Vorfeld vorbereiteten Fragen. "Es ist gut, dass wir die S28 bekommen", beantwortete die Bürgermeisterin die Frage nach neuen Impulsen zur Attraktivität Wülfraths. Dazu zählt auch, die Anbindung an Nachbarstädte zu forcieren und "Stärken auszuspielen". Also auf die gute Wohnsituation oder das stark ausgeprägte Vereinsleben vor Ort hinzuweisen, um bei Neubürgern in spe zu punkten.
Einen bunten Strauß unterschiedlicher Themen trug Brühland vor. Zum Beispiel, wie es mit der medizinischen Versorgung ausschaut. "Die Entscheidungsgewalt liegt woanders" verwies Panke auf den von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) festgelegten Schlüssel, wie viel Ärzte welcher Fachrichtung im Kreis praktizieren dürfen. Wie es nun mit dem Zeittunnel weitergeht, "kann das Heimatmuseum nicht an das Areal am Hammerstein verlegt werden?" "Sprechen Sie mit den Vereinen darüber", verwies sie an die richtigen Adressaten. So ging es munter von Fragen zur Unterbringung von Flüchtlingen über den aktuellen Stand der Dinge in der Obdachlosenunterkunft bis zur bevorstehenden Müllumstellung vom Sack zur Tonne. Das scheint nach wie vor ein Aufregerthema zu sein. "Die Kapazitäten unseres Containers reichen schon jetzt nicht aus", warf einer der Diskutanten in die Runde. "Wie soll das funktionieren, wenn dann nur noch alle 14 Tage geleert wird?"
Dieser und andere Einwürfe können Dienstag, 18. August, debattiert werden. Dann gibt es zum Müllkonzept eine Bürgerinformationsveranstaltung. Im Ratsaal werden Mitarbeiter aus den Fachabteilungen Rede und Antwort stehen. Die Sauberkeit in der Stadt ist eine weitere Geschichte, die die Gemüter bewegt. "In der Innenstadt wird es besser. Aber in den Außenbezirken wie Flandersbach achtet keiner auf den Dreck." Die Anregung, "da müsste mehr getan werden", wollte die Bürgermeisterin an die entsprechenden Mitarbeiter geben. "Da schicke ich gerne mal jemanden hin", notierte sie auf ihrer Liste. Auch zum Tempolimit aus Gründen der Sicherheit brachten die SUler sich ein. Entlang des geschlängelten Wegs auf der Tilmannsdorfer Straße in Düssel Richtung Wülfrath wird gern Gas gegeben. Deutlich schneller als die erlaubten 30 km/h. "Vorm Blitzer wird auf die Bremse getreten." Um anschließend richtig auf die Tube zu drücken, beschrieb ein Nachbar seine Eindrücke. "Das ist saugefährlich." Am Ende der Veranstaltung war kaum ein Aspekt des urbanen Lebens unausgesprochen geblieben. Und die Bürgermeisterin um viele Möglichkeiten, Stellschrauben zu drehen, reicher.
Quelle: RP

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